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Startschuss für den Wittenstein Biointelligenz Preis

Wittenstein Stiftung kooperiert mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA


07.05.2024



Auf dem vom Fraunhofer IPA organisierten Stuttgart Biointelligence Congress 2024 im Stuttgarter Rathaus wird am 22. Oktober zum ersten Mal der von der Wittenstein Stiftung geförderte Wittenstein Biointelligenz Preis vergeben. Ausgezeichnet werden dabei herausragende Innovationen aus den Bereichen Biotechnologie und Informationstechnik, die mit einem Preisgeld von 20.000 Euro für Unternehmen und 5.000 Euro für Einzelpersonen honoriert werden. Die Bewerbungsphase endet am 30. Juni.

 

Für eine nachhaltige Erneuerung der industriellen Wertschöpfung ist die Biointelligenz einer der wichtigsten Innovationspfade. „Biointelligente Konzepte, Produktionen und Systeme werden in der Zukunft den Wohlstand des Standorts Baden-Württemberg und des Standorts Deutschland entscheidend mitbestimmen“, zeigt sich Stifter und Vorsitzender des Kuratoriums der Wittenstein Stiftung, Dr. Manfred Wittenstein, überzeugt. Diese Sichtweise war es auch, die ihn davon überzeugt hat, den Biointelligenz Preis mit einem Betrag von insgesamt 25.000 Euro zu fördern: „Die Wittenstein Stiftung engagiert sich hier auf Basis der Überzeugung, dass biointelligente Systeme das Potenzial haben, bislang bestehende Unmöglichkeiten und Zielkonflikte aufzulösen.“

 

Interdisziplinäre nachhaltige Ansätze gesucht Der Preis honoriert innovative Ansätze an der Schnittstelle von Lebenswissenschaften, Ingenieurwesen und Informationstechnologie. Zur Teilnahme aufgefordert sind sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen, deren interdisziplinäre Ansätze eine effektive Integration von Informationstechnologie, Produktionstechnik und Biotechnologie aufweisen. Neben dem Innovationsgrad und der industriellen Umsetzbarkeit wird Nachhaltigkeit eine gewichtende Rolle bei der Entscheidung der fünfköpfigen Jury spielen, die sich wie folgt zusammensetzt: Dr. Benedikt Hofmann, Chief Generating Officer der WITTENSTEIN SE, Prof. Dr. Barbara Lieder, Leiterin Fachgebiet Humanernährung und Diätetik an der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Thomas Bauernhansl, Leiter des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart und des Fraunhofer IPA, Adrian Thoma, Managing Director des Gründermotors, und Olaf Koch, Partner der Zintinus GmbH. Die eingereichten Lösungen sollten eine klare Auswirkung auf die Nachhaltigkeit haben, sei es durch die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks, die Förderung erneuerbarer Energien, die Verringerung von Abfall oder die Verbesserung des ökologischen Gleichgewichts. „In einer Zeit, in der immer mehr innovative Lösungen für vielschichtige Herausforderungen gefragt sind, bereiten wir hiermit den Weg für einen neuen Lösungsraum“, so Dr. Robert Miehe, Leiter des Zentrums für Biointelligente Produktion am Fraunhofer IPA.


Preisverleihung im Rahmen des Biointelligence Congress Der Wittenstein Biointelligenz Preis wird dieses Jahr zum ersten Mal vergeben. Die Preisverleihung findet am 22. Oktober 2024 im Rahmen des Stuttgart Bointelligence Congress im Stuttgarter Rathaus statt. Der Biointelligence Congress, der dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet, steht im Zeichen des Austauschs und der Vernetzung von Experten und Expertinnen aus Forschung, Industrie und Start-ups. Ein Hauptbestandteil des Kongresses ist die Vorstellung der Ergebnisse der Untersuchung Internationale Benchmark Biointelligenz, kurz InBenBio. Zusätzlich referieren Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Medizin, Ernährung, Produktion und Architektur über Biointelligenz in ihren Arbeitsgebieten. Im Zentrum des Austauschs stehen die neusten Fortschritte in der biointelligenten Forschung und die Vorstellung von Schlüsselprojekten.


Alle nötigen Dokumente für die Bewerbung stehen unter folgendem Link bereit: https://s.fhg.de/wittenstein-biointelligenz-preis




Downloads




pm-wittenstein-stiftung-biointelligenz-preis-20240507-de
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© Fraunhofer IPA / Vesela Staneova


Das Titelbild zeigt eine abstrakte Darstellung von Nervenzellen, auch als Neuronen bekannt, die auf sechseckigen Elektroden wachsen. Diese Abbildung symbolisiert die Schnittstelle zwischen biologischen Prozessen und einem informationstechnischen System.  

 

ws-biointelligenz-preis-copyright-veselva-staneova
.zip
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