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die stiftung
„wechselbeziehung aufdecken, transformation beschleunigen“

Zweck der Wittenstein Stiftung ist die Förderung von Bildung und Erziehung sowie die Förderung der Wissenschaft und Forschung. Schwerpunkt ist die Klärung der Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Technik, Natur und Gesellschaft sowie die Klärung der ökonomischen, technologischen, gesellschaftlichen und ökologischen Voraussetzungen zum Erhalt der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen, ebenso die Förderung des Verständnisses der Rolle unternehmerischen Handelns für die Gesellschaft. Die Stiftung soll hierbei einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der notwendigen Transformation dieser Voraussetzungen leisten.

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Die Wittenstein Stiftung wurde im August 2021 von Dr. Manfred Wittenstein gegründet. Die Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und verfolgt ausschließlich sowie unmittelbar gemeinnützige Ziele. Das Grundstockvermögen beträgt 5 Millionen Euro, bestehend aus 5.000.000 Vorzugsaktien der WITTENSTEIN SE.

Der Stiftungszweck wird u. a. dadurch verwirklicht, dass die Stiftung

  • Kongresse und Veranstaltungen durchführt und fördert, die dem interdisziplinären und internationalen Austausch von Forschern dienen;

  • im Rahmen allgemeiner Dialogformate zwischen Forschern und Praktikern das Bewusstsein für zukünftige Herausforderungen der Gesellschaft und Unternehmern schärft;

  • Finanzielle Unterstützung und Auszeichnungen an Forscher – etwa für Dissertationen oder andere Forschungsarbeiten – vergibt, deren Forschungsgegenstand den Stiftungszweck berühren;

  • Stipendien an Studierende der entsprechenden Fachrichtungen vergibt. Daneben können auch Stipendien an Schüler vergeben werden, die beabsichtigen, einen Studiengang der entsprechenden Fachrichtung zu absolvieren;

  • Künstlerische Ausstellungen durchführt, die sich dem Stiftungszweck widmen;

  • den technologisch interessierten Nachwuchs an Schulen fördert.





der stifter
„grenzen überwinden,
netzwerke knüpfen“

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Manfred Wittenstein hat aus der kleinen elterlichen Spezialmaschinenfabrik DEWITTA im Laufe der letzten Jahrzehnte mit der WITTENSTEIN SE ein international führendes Unternehmen geformt, das in der Welt der cybertronischen Bewegung durch Innovation, Präzision und Exzellenz seine Kunden begeistert und damit gleichzeitig einen Beitrag zum Erhalt der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen leistet. 

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Dieser Erfolg war nur dadurch möglich, dass Manfred Wittenstein die Weiterentwicklung seines Unternehmens stets an den sich im Laufe der Zeit wandelnden großen gesellschaftlichen Herausforderungen ausrichtete. Technik in diesem Sinne hat also immer eine dem Menschen dienende Funktion. Gleichzeitig jedoch kann sie auch abschrecken und weniger als Problemlöser sondern vielmehr als Problemverursacher gesehen werden. Für die konstruktive Gestaltung einer nachhaltig erfolgreichen Zukunft für möglichst alle Mitglieder einer Gesellschaft ist daher ein breiter Austausch sowie maximales wechselseitiges Verständnis erforderlich. Nur so lassen sich die großen Herausforderungen unserer Zeit und die vorhandenen Lösungspotenziale in einen nachhaltigen und wohlstandssichernden Entwicklungspfad überführen.

Manfred Wittenstein durchlief auf seinem eigenen Weg als Visionär und Unternehmer den Transformationsprozess vom „Einzelkämpfer“ hin zum „Netzwerker“, der seine Kreise – zu verstehen als Wirk-, Lern- und Möglichkeitsräume – über die Jahre hinweg immer weiter zog. Dies bei Weitem nicht nur in technologischer und wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch regional, kulturell und über die Breite sowie Vielfalt der gesellschaftlichen Gruppen hinweg. Die sinnstiftende Erfahrung sowie die tiefe Überzeugung, dass wir als Gesellschaft insgesamt die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – gerade auch unter Berücksichtigung der Interessen zukünftiger Generationen – nur dann meistern werden, wenn wir die erforderlichen Entwicklungs- und Transformationsprozesse als gemeinsame Aufgabe begreifen, hat Manfred Wittenstein veranlasst, diese Stiftung ins Leben zu rufen und damit dauerhaft einen wertvollen Beitrag zur Erfüllung dieser Mission zu leisten.

Manfred Wittenstein tut dies auch stellvertretend für seine Familie.





die familie
„über generationen hinweg verantwortung übernehmen“

Die WITTENSTEIN SE ist ein Familienunternehmen; Aktionäre und Familie sind deckungsgleich, der unternehmerische Wille der Familie somit richtungsweisend für Vision und Mission des Unternehmens. Dies gilt in gleichem Maße auch für die Wittenstein Stiftung.

 

Genauso unmissverständlich und überzeugt Manfred Wittenstein als satzungsmäßiger, initialer Stifter seinen Willen und seine Bereitschaft zum Ausdruck bringt, tragen auch die weiteren Familienmitglieder und Aktionäre der WITTENSTEIN SE die Wittenstein Stiftung in ihrer Intention, Ausrichtung und Ausstattung mit. Die engagierte und dauerhafte Verwirklichung des gemeinnützigen Stiftungszwecks ist erklärter Wunsch und damit auch persönliche Verpflichtung für die gesamte Familie – aus Verantwortung, die übernommen werden möchte.

das kuratorium
„richtung und
impulse geben“

Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan der Stiftung und legt unter anderem die übergeordnete Strategie der Stiftungsarbeit fest. Das Gremium besteht satzungsmäßig aus bis zu sieben Persönlichkeiten und setzt wesentliche Schwerpunkte der Maßnahmen zur Verwirklichung des Stiftungszwecks.  

Dr. Manfred Wittenstein (Vorsitzender)


Manfred Wittenstein ist seit 2014 Aufsichtsratsvorsitzender der WITTENSTEIN SE. Nach Studium und wissenschaftlicher Arbeit an der TU Berlin gründete Manfred Wittenstein zunächst eine eigene Firma, übernahm dann 1979 das elterliche Unternehmen und entwickelte es über Jahrzehnte hinweg erfolgreich zu einem international führenden Antriebsspezialisten.

Manfred Wittenstein ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen engagiert, u.a. von 2006 bis 2013 als Mitglied der Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft. 2007 wurde er für drei Jahre zum Präsidenten des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gewählt. 2008 bis 2011 hatte er das Amt des Vizepräsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) inne. In der Gesellschaft zur Förderung der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung (Freunde des ifo Instituts) ist er seit 2011 Mitglied des Kuratoriums und seit 2015 Stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Seit 2013 ist er Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb sowie seit 2015 Kuratoriumsmitglied bei der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech.




Dr. Anna-Katharina Wittenstein


Anna-Katharina Wittenstein studierte Betriebswirtschaftslehre an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Mannheim. Von 2002 bis 2006 war sie zunächst als Beraterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart tätig, bevor sie 2007 an der Universität Stuttgart zum Doktor der Ingenieurwissenschaften promovierte. 2008 übernahm sie die Geschäftsführung der WITTENSTEIN AG, Schweiz. 2013 wechselte sie in die USA als Chairwoman of the Board der WITTENSTEIN Holding Corp. Mit der Rückkehr in die deutsche Unternehmenszentrale wurde sie 2016 in den Vorstand der WITTENSTEIN SE berufen.




Dr. Bertram Hoffmann


Bertram Hoffmann studierte Maschinenbau sowohl an der Fachhochschule Karlsruhe als auch anschließend an der Technischen Universität Karlsruhe und trat 1996 nach seiner Promotion zum Dr.-Ing. als Trainee bei der Robert Bosch GmbH ein. Nach verschiedenen Tätigkeiten in den dortigen Bereichen Qualitätssicherung, Fertigung, Technische Betriebs- und Werkleitung in Spanien, Deutschland, Japan und der Tschechischen Republik, wurde er 2007 zum Geschäftsführer der ZF Lenksysteme GmbH ernannt. 2012 wechselte Bertram Hoffmann zur Bosch Rexroth AG und wurde Mitglied des Vorstands. Seit 2019 ist er Vorstandsvorsitzender der WITTENSTEIN SE.




Prof. Dr. Michael Junker


Michael Junker war nach Studium, Promotion und Habilitation bis 1995 Professor und Dekan an rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Köln und Greifswald. Von 1995 bis 2000 war er Leiter des International Department Life der Allianz AG, bis 2003 in der Geschäftsleitung der AXA Holding in Paris für die weltweite Optimierung und Integration der Versicherungsprozesse verantwortlich. Im Anschluss war Michael Junker 15 Jahre lang in global leitender Stellung für das in der digitalen Transformation weltweit führende Dienstleistungsunternehmen Accenture tätig, bevor er 2017 das Michael Junker Institut gründete. Seit 2018 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der WITTENSTEIN SE.




Prof. Dr. Eckard Minx


Eckard Minx studierte Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaft an der FU Berlin. Er schloss sein Studium als Diplom-Volkswirt und Diplom-Kaufmann ab. Nach seiner Promotion war er von 1979 bis 1980 als kaufmännischer Mitarbeiter im internationalen Anlagenbau in Saudi-Arabien und Algerien tätig. 1980 wurde Eckard Minx Mitarbeiter bei der Daimler Benz AG (Forschungsgruppe Berlin) und war dort von 1992 bis Mai 2009 Leiter des Forschungsbereiches „Gesellschaft und Technik“ der Daimler Benz AG in Berlin, Palo Alto (Kalifornien) und Kyoto. Ab 2008 war er 13 Jahre lang Vorsitzender des Vorstands der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung. Eckard Minx ist Gründer und Gesellschafter von DIE DENKBANK in Berlin.




Stefan Schraivogel


Stefan Schraivogel studierte Werbewirtschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Nach Stationen in Stuttgarter und Frankfurter Werbeagenturen war er von 2000 bis 2005 Geschäftsführer der Stuttgarter Werbeagentur Leonhardt & Kern und anschließend selbständiger Kommunikationsberater im Bereich Konzeption und Strategie. Von 2012 bis 2020 war Stefan Schraivogel als Leiter Marketing und Kommunikation für die globale Markenführung der WITTENSTEIN SE verantwortlich. Seit 2020 arbeitet er wieder als freier Berater für diverse Agenturen und Unternehmen, ein Schwerpunkt bildet dabei seine Tätigkeit für das Schauspiel Stuttgart.





die geschäftsstelle
„den willen der
stiftung umsetzen“

Die satzungsmäßige Verwaltung der Stiftung sowie die laufende Stiftungsarbeit gemäß den Leitlinien des Kuratoriums erfolgt durch die Mitarbeiter/-innen der Geschäftsstelle. Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der Stiftung obliegt dabei der Geschäftsführung.

Dr. Sascha von Berchem | Geschäftsführer


Sascha von Berchem studierte Volkswirtschaftslehre an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach seiner Promotion und einigen Jahren wissenschaftlich geprägter Tätigkeit in Forschung, Lehre und Politikberatung wechselte er 2005 zur heutigen WITTENSTEIN SE. Seitdem verantwortet Sascha von Berchem dort verschiedene Stabsfunktionen in der zentralen Konzernleitung, zuletzt den Bereich Grundsatzfragen, Vorstandskommunikation & Public Affairs.




Julia Riedmeyr | Projektleitung und Kommunikation


Julia Riedmeyr studierte nach ihrer Ausbildung zur Medienkauffrau für Digital und Print Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof. 2015 trat sie in die WITTENSTEIN gruppe ein und ist seither in der Zentralfunktion Corporate Marketing and Communication tätig, seit 2019 im Bereich Unternehmens- und Vorstandskommunikation.